Long Distance Hiking recommended route

Vulkanweg (13) – 1. Etappe

Long Distance Hiking · Ahrtal
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  • Herbst am Laacher See
    Herbst am Laacher See
    Photo: Ursula Peters, Eifelverein e. V.
m 500 400 300 200 100 16 14 12 10 8 6 4 2 km Aussicht Hochkreuz Abtei Maria Laach Andernacher Geysir Pellenzblick Klosterfischerei Aussicht Namedy

Der Vulkanweg (13) verbindet in großen Schleifen die östliche mit der zentralen Vulkaneifel, ein Wanderweg durch den jungen und jüngsten Vulkanismus der Eifel.

Vom Rhein führt der Vulkanweg am Laacher See vorbei, über den Gänsehals mit herrlichen Aussichten, zur Genovevahöhle im Hochstein, durch Mayen. An neun >Augen der Eifel< (wassergefüllte Maare) entlang, wie dem Ulmener-, Pulver- und Holzmaar, sowie vier Trockenmaaren, wie Strohner Märchen und Dürres Maar, nach Manderscheid. Durch die Wolfsschlucht über den Mosenberg, am Windsborner Kratersee und Meerfelder Maar vorbei, über den Landesblick zur Bleckhauser Mühle und durch Üdersdorf in das herrliche Liesertal mit Lieserpfad. Über die Winkelbachbrücke aufwärts zum Weinfelder Maar, Mäuseberg mit Dronketurm und vorbei am Gemündener Maar nach Daun. Mit großer Schleife über den Ernstberg mit Martinswand, nach Pelm ins Kylltal, nochmals aufwärts zur Buchenlochhöhle und Munterley und schließlich abwärts nach Gerolstein. 

moderate
Distance 17.4 km
4:45 h
178 m
431 m
389 m
67 m

Wegeführung: Andernach Bf. – Maria Laach (17,4 km) 

Wegeverlauf:

Andernach Bf. Kurfürstendamm – Breite Straße – Bismarckstraße – Unterführung B9 – Denkmal Prof. Follmann – 1. Aussichtspunkt >Kanzel< -  

Aussichtspunkt >Geysirblick< – Kleiner Stern – Hochkreuz – Wernershof – Laacher See – Campingplatz - Maria Laach.

Wegebeschreibung.

Der >Vulkanweg< (HWW 13) beginnt am Bahnhof in Andernach [1] und führt zusammen mit dem Rheinhöhenweg (linke Rheinseite), und Maas-Rhein-Weg  in westl. Richtung über den Kurfürstendamm zum Kreisel. Nun auf die >Breite Straße<, von hier bis zur >Bismarckstraße<, in die wir dann schwenken,  läuft der Europäische Fernwanderweg (E8) mit. Bald rechts, unter der Unterführung der B9 her zum Stadtrand, aufwärts auf den >Krahnenberg<, vorbei am Denkmal des Prof. Follmann, dem Schöpfer des Vulkanweges, zur >Kanzel<. Hier wunderschöne Ausblicke auf Andernach, das Rheintal und den Westerwald, ab hier führt das Traumpfädchen >Kleiner Stern< mit zum 2. Aussichtspunkt, hier >Geysirblick< und ein  traumhafter Blick  über den Rhein und seine Weinberge bis nach Leutersdorf tut sich auf. Weiter geht’s am Waldsaum entlang zur Wegespinne und Schutzhütte >Kleiner Stern< (4 km), am Waldrand entlang und beim Hochsitz in den Wald zum >Andernacher Hochkreuz< (4,9 km) mit WP, Grillplatz, Rettungspunkt, Querung des >RheinBurgen-Weges< und schöner Aussicht auf den Nastberg und den Hummerich. Zunächst am Waldrand entlang, nach ca. 900 m links abbiegen, hier verlassen uns der Rheinhöhenweg und der E8. Bald rechts, unter den Hochspannungsleitungen hindurch, die K58 queren, im Wald in südl. Richtung, kurz vor der Schutzhütte rechts, Richtung Wernershof (9,2 km). Durch den Eicher Wald zum Fuße des >Hummerich<, mit dem >Pellenzer Seepfad<  in westl. Richtung, an einer Schutzhütte vorbei (11,4 km), die L116 queren, und bald nach rechts, den Traumpfad verlassend (12,7 km). An einem Rettungspunkt knickt unser Vulkanweg rechts ab, noch vom Maas-Rhein-Weg begleitet. Wo dieser bald rechts abgeht (13,7 km), bleiben wir auf dem Weg links, Richtung >Laacher See< [2]. Am >Campingplatz< [3] entlang zum Kloster  >Maria Laach< [4] und seinen vielfältigen Anlagen (17,4 km).

[1] Andernach ist die zweitälteste Stadt Deutschlands und feierte schon 1988 ihr 2.000-jähriges Bestehen. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen der 55 m hohe >Runde Turm<, das Wahrzeichen der Stadt, die kath. Kirche >Maria Himmelfahrt<, liebevoll Mariendom genannt, eine mächtige Emporen-Basilika mit 4 Türmen, die hochgotische ev. Christuskirche, >Alter Kranen<, ein 1561 erbauter Stein-Turm-Drehkrahn, der den um 1400 erbauten Schwimmkrahn ablöste, das >Rheintor< (Kornpforte) >Burg Namedy<, das Geysir-Infozentrum und natürlich der >Geysir Andernach<, mit seiner Höhe bis zu 60 m der höchste Kaltwassergeysir der Welt. 

[2] Der >Laacher Vulkan< brach zuletzt 10 930 v. Chr. aus. Der >Laacher See< wird von Grundwasser gespeist und hat keinen natürlichen Abfluss. Von 1152-1177 und von 1840-1845 wurden Stollen zum Absenken des Wasserspiegels gebaut, um das Kloster vor Hochwasser zu schützen. Austretende CO2-Gase (sog. Mofetten) an der südöstl. Uferzone zeigen die heute noch vulkanische Aktivität an. 

[3] Der Campingplatz am Laacher See ist ein wahres Urlaubsparadies. Es gibt Stellplätze für Wohnmobile, einen Minigolfplatz, ein Restaurant mit fantastischer Aussicht – ein echtes Blockhaus aus Holzstämmen erbaut. Man findet Möglichkeiten zum Segeln, Surfen und Baden, natürlich auch zum Wandern, etwa rund um den See. 

[4] Die Benediktiner-Abtei >Maria Laach< wurde zwischen 1093 und 1216 als Stiftung von Heinrich II und seiner Frau Adelheit erbaut. Den heutigen Namen erhielt die Abtei 1863. Die sechstürmige Klosterkirche ist das Herz von Maria Laach und gilt als eines der schönsten Baudenkmäler unseres Landes. Maria Laach ist durch die Handwerker- und Künstlermönche geprägt, die zahlreiche Betriebe aufgebaut haben. Dazu gehören  Kunstschmiede, Keramikmanufaktur, Bildhauerei, Gärtnerei, Obstgarten, Fischerei, Klostergaststätte, Seehotel und vieles mehr. Als Freizeiteinrichtungen sind Campingplatz, Bootsverleih, Wanderwege etc. vorhanden. Diese Einrichtungen tragen zum Lebensunterhalt der Mönche und zur Erhaltung des Ortes bei. Die z. Zt. etwa 30 Mönche in Maria Laach verstehen ihr Klosterleben auch als Beitrag für die Einheit aller Christen im Glauben.

 

Markierungszeichen unserer Hauptwanderwege: Dreifarbiges „E“ (blau: für Himmel und Wasser; braun: für Erde und Boden; grün für Wiesen und Wälder) auf weißem Spiegel; darüber „EIFELVEREIN“, darunter auf grünem Feld der Name des Weges.

Auf der gesamten Strecke verläuft auch der Maas-Rhein-Weg (südl. Teil, Markierungszeichen: ~ schwarze Welle auf weißem Spiegel).

____________________________

Wegebeschreibungen: Ria Borchardt

Profile picture of Hans-Eberhard Peters
Author
Hans-Eberhard Peters
Update: July 31, 2020
Difficulty
moderate
Technique
Stamina
Experience
Landscape
Highest point
389 m
Lowest point
67 m
Best time of year
Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec

Start

Andernach (302 m)
Coordinates:
DD
50.403015, 7.251157
DMS
50°24'10.9"N 7°15'04.2"E
UTM
32U 375719 5584903
w3w 
///illnesses.skaters.abetted
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Destination

Maria Laach

Note


all notes on protected areas

Coordinates

DD
50.403015, 7.251157
DMS
50°24'10.9"N 7°15'04.2"E
UTM
32U 375719 5584903
w3w 
///illnesses.skaters.abetted
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Arrival by train, car, foot or bike

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Der Vulkanweg (13) wird in folgenden Wanderkarten des Eifelvereins wiedergegeben: 

  • WK 25 Nr. 40 Oberes Mittelrheintal, Koblenz
  • WK 25 Nr. 10 Brohltal, mit Vulkanpark und Laacher See
  • WK 25 Nr. 32 Osteifel Laacher-See-Gebiet
  • WK 25 Nr. 13 Hochkelberg
  • WK 25 Nr. 21 Ferienland Thermen und Maare
  • WK 25 Nr. 33 Vulkaneifel um Manderscheid
  • WK 25 Nr. 20 Daun, Rund um die Maare
  • WK 25 Nr. 19 Vulkaneifel um Gerolstein

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Difficulty
moderate
Distance
17.4 km
Duration
4:45 h
Ascent
178 m
Descent
431 m
Highest point
389 m
Lowest point
67 m
Linear route Multi-stage route

Statistics

  • Content
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Features
2D 3D
Maps and trails
  • 12 Waypoints
  • 12 Waypoints
Distance  km
Duration : h
Ascent  m
Descent  m
Highest point  m
Lowest point  m
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